Architektur, Film, Fotografie, Freie Kunst, Grafikdesign, Illustration, Mode - und Kostümdesign, Musik, Stadtplanung. Über 140 Leute sind im Frappantgebäude am Arbeiten.
December 7, 2009

Sa. 12.12.09 - 20.00 - Blinzelbar im Frappant (EG) Hanna Hartman

Präsentation XVII

Positionen aktueller Musik
Hanna Hartman

Präsentationen ist eine Vortragsreihe des Verband für aktuelle Musik Hamburg zu verschiedenen Positionen aktueller Musik.

Portrait_ Hanna_Hartman
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Diesmal ein Vortrag von Hanna Hartman (geboren in Uppsala/ Schweden, wohnhaft in Berlin). Komponistin vorwiegend elektroakustischer Musik und experimentellen Radiostücken. Für “Das Fällen hoher Bäume ist mit Risiken verbunden” erhielt sie den Karl-Sczuka-Preis 2005. Die schwedische “Sound Artistin” Hanna Hartman hat eine ihr eigene Klangsprache entwickelt: ausschließlich aus O-Ton-Material, das die Künstlerin auf der ganzen Welt aufzeichnet und sammelt, sind ihre Kompositionen gemacht. Allerdings entkoppelt sie die Klänge von ihren urspünglichen Kontexten, wodurch sie pur und konzentriert wahrgenommen werden können. Hanna Hartman macht dadurch versteckte Übereinstimmungen zwischen den unterschiedlichsten Klängen hörbar und komponiert eine Musik, in der durch neue Konstellationen von z.B. knarrendem Holz, Reißverschlüssen, Wassergeräuschen oder auch Aufnahmen einer umhersurrenden Fliege außergewöhnliche Klangwelten entstehen. …………..
mehr über die Präsentation XVII

Blinzelbar im Frappant Große Bergstraße 168 EG

Sarah Wiener verköstigt Künstler und Anwohner von Altona in der Großen Bergstraße






Köchin und NIONHH-Unterzeichnerin Sarah Wiener hat am Samstag unter dem Motto „Etwas Besseres als Ikea“ vor dem Frappant in der Großen Bergstraße Lausitzer Plinsen zubereitet. Sie schmeckten köstlich.

Hier, wie versprochen, das Rezept:

„Lausitzer Plinse“
1l Buttermilch
5 Eier
180g Mehl
50 g Zucker
Salz
1 Päckchen Backpulver
2 Äpfel, geschält und gerieben
Alle Zutaten gut mischen, Backpulver hinzufügen und den Teig in der Pfanne braten.

Fotos: Olaf Scheller

December 4, 2009

Vom Kaufhaus zum Stadthaus

Vom Kaufhaus zum Stadthaus

Vom Kaufhaus zum StadtHaus

In der aktuellen öffentlichen Debatte dreht sich alles um die Fragen:
Wie wollen wir in unserer Stadt leben? Wem stehen städtische Flächen offen und wie können wir sie produktiv nutzen? Wie können wir Räume kultureller Produktion und gesellschaftlicher Aushandlung sichern und als konstitutives Element der Stadtentwicklung begreifen?

Als Zeitzeuge der Hamburger Stadtentwicklungs- und Kulturgeschichte hat das Frappant- Gebäude starken symbolischen Wert. War es in den 70er Jahren noch europaweit ein Vorzeigeprojekt, so wird es heute durch die jahrelange Verwahrlosung und politischen Versäumnisse als Schandfleck wahrgenommen.

Stadt und Politiker aber stehen in der Pflicht, urbane Räume und Felder zu unterstützen, vor allem dann, wenn sie von BewohnerInnen der Stadt in privater Initiative „beackert“ werden. Dort, wo kreative Experimentierfelder, soziale Netzwerke und heterogene Entwicklungen wachsen, entsteht die Nährlösung für eine lebendige und kreative städtische Gesellschaft.

Im Frappant beginnt sich seit ein paar Monaten eben dieses Modell von Urbanität zu entwickeln. Gegenwärtig haben sich 140 Menschen – Bildende Künstler, Designer, Architekten und Stadtplaner, Fotografen und Musiker – im Frappant-Gebäude als Verein Frappant e.V. zusammengeschlossen und vernetzt. Vier Etagen werden vollständig als Ateliers, Proberäume, Studios, Büros und Galerien genutzt. Aus Altona liegen viele Anfragen für die Nutzung weiterer Freiflächen im Gebäude vor. Es formiert sich eine wertvolle, neuartige Perspektive für die Zukunft der Großen Bergstraße und des gesamten Quartiers.

Denn das Frappant bietet die heute selten gewordene Chance, einen Ort aus sich selbst her- aus zu entwickeln. Dieser Ort kann viel mehr bieten als eine reine Einkaufsstraße. Dieser Ort kann ein städtisches und kulturelles Zentrum werden und zu einer Plattform für gesellschaftlichen Austausch
heranwachsen. Entwickeln wir das Frappant gemeinsam: vom Kaufhaus zum StadtHaus!

Das Frappant ist ein Freiraum für Experimente verschiedenster Art, der den öffentlichen Raum rund um die Große Bergstraße wirkungsvoll belebt. Das Frappant eignet sich gerade durch das Gebäudevolumen und die innere Raumstruktur für unterschiedliche Nutzungen, die sich hier gegenseitig synergetisch befruchten können. Durch die programmatische Dichte und das vielfältige Angebot werden die strukturellen Defizite der Umgebung ausgeglichen.

Damit dieses Konzept in einem nachhaltigen Prozess umgesetzt werden kann, braucht das Frappant zeitlichen und finanziellen Spielraum. Zu allererst muss die Stadt ihr Vorkaufsrecht in Anspruch nehmen und eine Frappant Genossenschaft bei ersten dringlichen Sanierungsmaßnahmen unterstützen.

Für weiterführende Informationen über das Konzept, das Gebäude und die aktuelle Situation sind Sie herzlich eingeladen, sich persönlich zu informieren.

Hier gibt es den Flyer (Bild und Text) als pdf-Version zum Drucken und Weiterleiten.

December 3, 2009

DAS PROGRAMM IN DIESER WOCHE

DI 01. DEZEMBER, 19:30H, ERDGESCHOSS FRAPPANT

VERNETZUNGSTREFFEN RECHT AUF STADT
Von St.Pauli bis Schanze, von Wilhelmsburg bis St. Georg: Im „Recht auf Stadt“- Netzwerk schließen sich die Initiativen für eine lebenswerte Stadt für alle zusammen. Das Treff en ist off en für interessierte Aktive und wendet sich nicht an VertreterInnen aus Politik und Medien. www.rechtaufstadt.net

MI 02. DEZEMBER, 19:30H, ERDGESCHOSS FRAPPANT

STADTTEILVERSAMMLUNG RECHT AUF ALTONA
für alle Altonaer Initiativen gegen Gentrifi zierung, Großprojekte und Grünentzug und für alle interessierten Bewohner_innen. Es geht um echte Bürgerbeteiligung, um Perspektiven von Vernetzung und Widerstands. Mit Moorburgtrasse Stoppen, Kein Ikea in Altona, Initiative Grünzug Altona, Apfelbaum braucht Wurzelraum u.a.

DO 03. DEZEMBER, 19:30H, ERDGESCHOSS FRAPPANT

GENTRIFIZIERUNG – WAS IST DAS? Am Beispiel St. Georg und Wilhelmsburg.

Gentrifizierung hat viele Gesichter – wir wollen heute abend mal an zwei Hamburger Stadtteilen versuchen, zu klären, wie sie abläuft, inwiefern sie ein von der Politik strategisch geplanter bzw. ein sozusagen durch den Immobilienmarkt gesteuerter Prozess ist. St. Georg erlebt seit gut zehn Jahren eine beispiellose Spekulationswelle, die Mieter_innen und kleinen Gewerben das Leben schwer macht – Michael Joho vom Einwohnerverein St. Georg berichtet darüber. Außerdem geht es um Wilhelmsburg: Mit IBA und Ballinstadt, subventionierten Studentenwohnungen und anderen Projekten soll die „Bronx des Nordens“ (Spiegel) im Sinne der Wachsenden Stadt erschlossen werden. Der Arbeitskreis Umstrukturierung Wilhelmsburg erzählt uns davon.

Fr 04. Dezember, 19:30H, Goldener Salon

HILFE, DIE TÜRME TANZEN
Privatisierung, Verdrängung und Widerstand auf St. Pauli.
Seit 2005 sind die Mieten auf St. Pauli um fast 28% gestiegen, der Anteil von Migrant_innen hat sich im letzten Jahrzehnt halbiert, der Spielbudenplatz ist erfolgreich privatisiert, am Millerntorplatz entstehen die “Tanzenden Türme” von Teherani und die Polizei verteilt Platzverweise an Dosenbiertrinker, damit die sich die Bewohner des “Brauerei-Quartiers” nicht gestört fühlen. Keine Frage - St. Pauli ist Toplage. Ganz St.Pauli? Nein. An der Bernard-Nocht-Straße wehren sich Bewohner_innen gegen die Errichtung von 78 Eigentumswohnungen und die GWA St. Pauli hat mit dem Film “St. Pauli Empire” den Antigentrifizierungs-Blockbuster im Sommer 2009 produziert. Diskussionsveranstaltung mit No BNQ, GWA, Hafenstraße, Park Fiction, Golden Pudel Club und Es Regnet Kaviar

SA 05.12., 12 Uhr, Erdgeschoss und vor dem Frappant

Koch- und Agitprop-Happening: ETWAS BESSERES ALS KÖTTBULLA
Sarah Wiener (bekannt aus Funk und Fernsehen) macht Lausitzer Plinsen – besser bekannt als Pfannekuchen. Das Rezept verraten wir demnächst an dieser Stelle.

Sa 05. Dezember, 19:00H, Goldener Salon

GÄNGEVIERTEL – GANGBARE BESETZUNG?
Widerspruch und Möglichkeiten. Diskussion um die Perspektiven von Besetzungen.
Die “Komm in die Gänge”-Besetzung ist zum Symbol für den Kampf um eine andere Stadt geworden, zur prominentesten Hausbesetzung seit der Hafenstraße. Doch ist es überhaupt eine Besetzung? Kaum etwas erinnert an den Häuserkampf der 70er und 80er, und trotzdem scheinen die Gängeviertel-Aktivist_innen aus der Vergangenheit gelernt zu haben. Diskussion um das Selbstverständnis des Gängeviertels – mit Beiträgen aus Westwerk, Hafenstraße, Rote Flora, Mietshäuser Syndikat u.a.

So 06. Dezember, 19:30H, Goldener Salon

AUF DEM SCHULTERBLATT NACHTS UM HALB EINS
Schanzen- und Karoviertel sind in den letzten Jahren vom Sanierungsgebiet zur Gastro- und Shoppingmeile geworden. Die Phase der allmählichen Aufwertung scheint einer Turbo-Gentrifzierung zu weichen, in deren Zuge Gastro- und Shoppingketten den neuen Schanzenkiez entern und noch der letzte grüne Fleck eventisiert werden muss. Wen wundert es, dass Immobilienspekulant Klausmartin Kretschmer und die Taz die Rote Flora nicht mehr zeitgemäß finden? Diskussionsveranstaltung zu Schanzen- und Karoviertel mit Centro Sociale, Rote Flora, Vorwerkstift, Gartenkunstnetz, Initiative Neuer Pferdemarkt u.a.

December 2, 2009

Blinzelbar ** Do. 3. 12.09 - 20.00 -Michel Chevalier präsentiert Pudel Art Basel***

Donnerstag, 3. - 7. Dezember 2009

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Michel Chevalier präsentiert Pudel Art Basel
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pudel_art_basel

Videoprojektion
Dokumente

Eröffnung: Donnerstag, 3. Dezember 09 - 20 Uhr

Ein Sonntagnachmittag im letzten August: in einer Menschenmenge tauchen Chanel und Yves Saint Laurent Sonnenbrillen auf, man erspäht zwischen Louis Vitton- und Prada-Taschen einen bekannten Kunstsammler, der in der FDP aktiv ist. Während man auf das Gelände eines trendy Clubs in der Nähe des Hafens schlendert, versteigert eine Lokalgröße Kunstwerke von jungen Talenten und Hamburger Stars, die es bereits in den Kunstmarkt geschafft haben. Elf Monate nach dem finanziellen Zusammenbruch scheinen die sozialen Hierarchien an diesem Ort noch immer stabil. Aber warte mal! Diese Auktion soll einer Anti-Gentrifizierungsinitiave zugute kommen…In welcher Realität befinden wir uns eigentlich? “Kunstmarkt gegen Gentrifizierung: ist das überhaupt möglich?” fragt einer der Gastgeber. Ja, inmitten von sich selbstzelebrierender Kunst und “Politik” ist der Raum für Kulturpolitik kaum mehr als ein Vakuum.Zwei Videoprojektionen und ausgewählte Dokumente untersuchen dieses Vakuum, welches letzten August auf den Kreuzungen von Radical Chic und sozialem Networking zur Schau gestellt wurde.
Gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien der Hansestadt Hamburg.

Öffnungszeiten:
Do - Mo. 18 - 21 Uhr
und nach Vereinbarung

Frappant Video im Dezember 2009

RAS - FRAPPANT - KEIN IKEA & co.

Ein videologosches Dokument mit Ausschnitten aus der Pressekonferenz vom 27.11.2009 und Impressionen vom 28.11.2009 von der
“Einen Gang zulegen” Feier im Frappant.
Mit einem extra Statement von Fatih Akin und mehr .
Länge 10 Minuten.

Ein Video von FEUERLOESCHER TV

“Übersleben”- frappant`s not dead- 4.12.09

Am 30.11. lief der Zwischennutzungsvertrag für die Künstler im
Frappantgebäude aus. Weil aber niemand weiß, wohin mit der Kunst und
anderen Klamotten, bleiben alle einfach, wo sie sind. Nirgendwo ist es
besser als in dem Gebäude mit dem schönsten Blick über ganz Altona.
Strom und Wasser gibts nach wie vor-

WIR SPIELEN ALSO AM 4.12.2009, 21:30, NOCH EIN MAL
“Übersleben”
eine Theater-Installation nach “Die Memoiren einer Überlebenden” von
Doris Lessing aus dem Jahr 1974.
Das Frappant in der Großen Bergstraße bietet die Kulisse für diese
Geschichte von Verfall und Veränderung.
Vorstellungen von Verantwortlichkeit gegenüber Gesellschaft und dem
Rückzug ins Privateste, der eigenen Traumwelt, prallen aufeinander.
Die einzelnen Elemente Film, Hörspiel, Musik, Performance verschränken
sich ineinander, die utopische Welt des Romans entfaltet sich im Hier
und Jetzt.

“Man gewöhnt sich an alles. Das ist natürlich ein Gemeinplatz.”
(Die Memoiren einer Überlebenden, London, 1974)

Im Anschluss wollen wir mit euch den Zustand der renitenten Trägheit
feiern: Einfach dableiben, wo wir sowieso schon sind.
Charlotte Pfeifer legt ihre Lieblingshits auf. Tanzen gestattet.

Platzreservierung unter uebersleben@googlemail.com

Performance: Charlotte Pfeifer
Hörspiel: Mareike Bernien
Film: Arne Bunk
Musik und Soundinstallation: Pascal Fuhlbrügge
Ausstattung: Gwendolyn Jenkins

Aufgang über die Rampen auf der Gebäuderückseite Lawaetzweg, der weißen
Linie folgen.

November 29, 2009

Montag im Frappant: Etwas Besseres als Ikea

MO 30. NOVEMBER 19:30H, ERDGESCHOSS GR. BERGSTRASSE 168

Im Frappant-Gebäude in Altona hat das „Recht auf Stadt“ Einzug gehalten – mit tatkräftigem Support von NIONHH. Beim Auftaktfest strömten mehrere Tausend Leute in das ehemalige Kaufhaus, erkundeten die Ateliers, sangen mit der Pudel Maschine „Das ist unser Haus!“, tanzten zu Fatih Akins sowie Tex & Erobiques DJ Set, tranken alles Bier leer und staunten über so viel vielversprechenden Raum.

Heute, am Montag den 30.11., 19:30h denken wir gemeinsam darüber nach, wie wir den als „Schandfleck“ gescholtenen Ort in ein soziales Zentrum für alle verwandeln können. Denn wer noch immer glaubt, dass sich die Stadt durch die Ansiedlung von Megamärkten „beleben“ lässt, möge bitte die unter keystudies_on_BigBoxes gesammelten Studien zum Thema aus den USA zur Kenntnis nehmen. Wal Mart, Ikea & Co. entziehen der lokalen Ökonomie Kaufkraft und senken die Lebensqualität Obwohl es in der Großen Bergstraße schon mehrfach gescheitert ist, hängt der Bezirk Altona am „Konzept Ankermieter“ wie der Süchtige an der Nadel.

Großartig dagegen ist die Vision, einen gescheiterten Siebziger-Jahre-Kauftempel mit lauter nützlichen Einrichtungen zu bestücken, die auch noch Spaß machen. Ein Go-Kart-Bahn für Kinder, günstige Wohnungen, Ateliers, soziale Einrichtungen, ein Gästehaus für die Nachbarschaft – da geht einiges. Hunderte von Anwohner_innen bestaunen seit Samstag das große Bauschild-Transparent „Vom Kaufhaus zum Stadthaus“ im Erdgeschoss (ab Mo draußen). Es gibt eine Vorstellung davon, was möglich wäre, wenn man das Frappant „aus sich selbst heraus“ entwickelt. „Dieser Ort kann viel mehr bieten als eine reine Einkaufsstraße. Dieser Ort kann ein städtisches und kulturelles Zentrum werden und zu einer Plattform für gesellschaftlichen Austausch heranwachsen“, schreiben der Architekt Oliver Zorn und der Stadtplaner Benjamin Häger zu ihrem Konzept. Heute abend stellen sie es vor – flankiert von den Ideen und Konzepten der Frappant-Künstlergruppe SKAM. Außerdem spricht die Initiative „Kein Ikea In Altona“ über denKontext der vom Bezirk gewünschten Ikea-Ansiedlung, den so genannten „Masterplan Altona“ : „Ikea ist nur ein Baustein in der massiven politisch gewollten Veränderung des Gebietes. die Entwicklung unseres Viertels zu bestimmen“, so die Initiative. „Wir haben es also mit dem geplanten Bau von Ikea nicht nur mit Verkehrschaos, Lärm­ und Abgasbelastung oder der Vertreibung von alteingesessenem Gewerbe und den KünstlerInnen zu tun, sondern darüber hinaus mit einem groß angelegten Aufwertungsprozess, der sich ausschließlich an den Interessen von Unternehmen und Wohlhabenden orientiert und die negativen Auswirkungen auf die lokale Bevölkerung bewusst ignoriert oder sogar befürwortet.“ Hier ist das Flugblatt.

Anschließend gibt’s Gelegenheit zur Diskussion mit Frappant e.V., Initiative und Bürgerbegehren „Kein Ikea In Altona“. Alle Nachbar_innen und Gewerbetreibenden sind herzlich eingeladen. Und schön warm anziehen! Wir bringen Heizungen und Glühwein, ihr bringt Decken mit!

Beflaggung des Frappant



Bilder: (cc) Sven Lohmeyer, 2009

November 28, 2009

“Übersleben” am 30.11.2009 /19:00 und 21:00

Aufgrund aktueller Ereignisse das Gebäude betreffend (der Nutzungsvertrag für die Ateliers, Studios, Proberäume
ist überraschenderweise nicht über den 30.11. verlängert worden) finden die Dezember-Vorstellungen voraussichtlich nicht statt.

Daher spielen wir bis zum offiziellen Ende des Nutzungsvertrages durch!
Bitte Wegbeschreibung beachten.

Am 26.11. hat im Frappant das Projekt “Übersleben” Premiere, eine Theater-Installation nach “Die Memoiren einer Überlebenden” von Doris Lessing aus dem Jahr 1974. Der Roman wirft Fragen auf, die heute genauso unbeantwortet sind wie damals: Leben wir in der Endzeit? Oder wird alles besser? Oder nur anders? Vorstellungen von Verantwortlichkeit gegenüber Gesellschaft und dem Rückzug ins Privateste, der eigenen Traumwelt, prallen aufeinander.
Das Frappant in der Großen Bergstraße bietet die Kulisse für diese Geschichte von Verfall und Veränderung. Die einzelnen Elemente Film, Hörspiel, Musik, Performance verschränken sich ineinander, die utopische Welt des Romans entfaltet sich im Hier und Jetzt. Alltägliches mischt sich mit Traumhaftem, Persönliches mit Gesellschaftlichem, Vergangenheit mit Zukunft.

Die Tage des Frappants sind gezählt. Der Nutzungsvertrag für die dort ansässigen Künstler läuft Ende diesen Monats aus, die letzten Vorstellungen des Projektes “Übersleben” sind ungewiss. Die Vision einer urbanen Dystopie des Romans bekommt durch die neuesten Ereignisse einen sehr konkreten Hintergrund.

Premiere am 26. November 2009
weitere Vorstellungen am 27. - 30.11., jeweils 21:00
am 30.11. Doppelvorstellung um 19:00 und 21:00

Aufgang über die Rampen auf der Gebäuderückseite Lawaetzweg, der weißen Linie folgen.

weitere Informationen über http://uebersleben.wordpress.com/
gefördert durch die Kulturbehörde Hamburg

Platzreservierung unter uebersleben@googlemail.com

Performance: Charlotte Pfeifer
Hörspiel: Mareike Bernien
Film: Arne Bunk
Musik und Soundinstallation: Pascal Fuhlbrügge
Ausstattung: Gwendolyn Jenkins

November 25, 2009

Einen Gang zulegen - Programm Sa. 28.11.09

Am Samstag den 28. November findet im Frappant ein großes „Recht-auf-Stadt“-Fest statt. Anlass ist die Kündigung der hundertdreißig derzeitigen Nutzer_innen des Gebäudes zum Ende des Monats. Die bevorstehende Räumung soll den Weg frei machen für einen 38-Meter hohen Ikea-Klotz. Dass CDU, GAL und SPD die Entwicklung der Großen Bergstraße einem Möbelkonzern überlassen wollen, ist eine desaströse Entscheidung und keinesfalls ein Einzelfall. Die Große Bergstraße steht stellvertretend für eine Politik, die sich zum Steigbügelhalter für Investoreninteressen macht und soziale Fragen nur mit Aufwertung im Sinne des Immobilienmarktes beanwortet. Aus diesem Grund hat sich das Hamburger „Recht auf Stadt“-Bündnis entschlossen, die öffentliche Debatte um eine Alternative zur Ikea-Ansiedlung tatkräftig zu unterstützen. Das Fest am Samstag wird der Auftakt sein zu einer dauerhaften Belebung des Gebäudes mit Veranstaltungen, in denen sich alle Anwohner_innen über die „Recht auf Stadt“-Initiativen informieren und eine Stadt für alle mitplanen können.

Ganzes Haus
Tag der offenen Ateliers. Den Künstlern, Designern, Stadtplanern, Architekten, Filmemachern, Modedesigner, Fotografen, Typografen einfach mal einen Besuch abstatten. Kaffee trinken, Kuchen essen und ins Gespräch kommen. Hier gibt es eine Übersicht der Ateliers. (ab 11.00h)

7. Stock
Vernissage der Ausstellung: RHOOOMZ
mit dabei: Kunst: Katrin Bethge, Katharina Gschwendtner, Ki Yoon Ko, Igor Maier, Gerald Moll, Stefan Mückner, Helge Saube, Gianna Schade, Olaf Scheller, Tasek, Gulliver Theis, Katinka Theis, Katja Windau. Musik: Knospt (Vernissage ab 20.00h / Ausstellung geöffnet ab 11.00h)

6. Stock
Premiere der Performance “Überleben” v. Charlotte Pfeiffer nach Doris Lessing; „Zurück zum Beton“-Party mit DJs Richard von der Schulenburg, Pascal Fuhlbrügge, Chinchi u.v.m.

EG / Schaufenster
Tagsüber Bar Kaffee / Kuchen / Glühwein.
Am frühen Abend ist die Volksküche vom Gängeviertel zu Gast.

ab 18Uhr
feat. Fatih Akin & Adam Bousdoukos-DJ Team, 1000-Robota-DJ Team, Pudel Maschine Live aka Knarf Rellöm Trinity & Due Nutti Soundsystem mit DJ Patex, Viktor Marek, Knarf Rellöm, Rocko Schamoni, Jacques Palminger, Rica Blunk, Rüftata, Konzerte mit Norton, Demoroll, Gladbeck City Bombing;

ab Sonntag geht das Programm dann mit einer öffentlichen Diskussion rund um das Thema -Recht auf Stadt- im EG weiter.

So 29.11. 19:00 RECHT AUF STADT – WAS IST DAS?

-Unternehmen Hamburg
-Das schwarzgrüne Leitbild
-Die Stadt ist unsere Fabrik




November 22, 2009

RHOOOMZ - 7.Stock - 28.11.2009

Eröffnung  28 – 11 – 09 / 20 Uhr 

Katrin Bethge
Katharina Gschwendtner
Ki Yoon Ko
Igor Maier
Gerald Moll
Stefan Mückner
Helge Sauber 
Gianna Schade
Olaf Scheller
Tasek
Gulliver Theis
Katinka Theis
Katja Windau

Musik: Knospt 


 

Aufgang zum 7. Stock über die Rampen/Parkdeck an der Rückseite des Gebäudes (Lawaetzweg)
eine weiße Linie führt zum Eingang

November 18, 2009

Betriebsausflug zu Ikea am 25.11.09

Eindrücke vom Betriebsauflug zur Ikea Filiale Moorfleet am 25.11.02009

ikea
ikea
ikea
ikea
ikea
ikea
ikea
ikea
Bilder: (c) Miguel Ferraz, Hamburg

Mehr Bilder hier. und hier und hier.

willKür - 7.Stock - 21.11.09

Vernissage am Samstag um 20:00

Ausstellung bis Sonntag, 22. 11. 09
geöffnet von 14 - 19 Uhr

Aufgang zum 7. Stock über die Rampen/Parkdeck an der Rückseite des Gebäudes (Lawaetzweg)
eine weiße Linie führt zum Eingang

November 17, 2009

„als das Wünschen noch geholfen hatte“-Workshops mit Schülern in der Blinzelbar 17. - 24.11.09

„als das Wünschen noch geholfen hatte“

frappant-workshop

Schüler erkunden das Frappantgebäude. Wie soll das Gebäude aussehen? Was wünschen sich Jugendliche darin? Was fehlt ihnen in ihrem Stadtteil?

Selbstgebaute Flugobjekte werden mit den Wünschen beschrieben und fliegen vom Parkdeck des Frappant in die Große Bergstraße

Die Abflugtermine sind:
Mittwoch, 18.11.09 - 11 Uhr mit Schülern der Carsten-Rehder-Schule
Freitag, 20.11.09 - 11 Uhr mit Schülern der Louise-Schröder-Schule
Dienstag, 24.11.09 - 11 Uhr mit Schülern der Gesamtschule Bahrenfeld

Alle sind herzlich eingeladen, das Fliegen der Papierflieger zu beobachten.
Große Bergstraße 168 - 174, Altona-Altstadt

Die Arbeiten der Schüler werden Ende November in der Blinzelbar im Frappanterdgeschoß ausgestellt.

Ein Projekt mit Claudia Behling und Judith Haman

Blinzelbar im Frappant Große Bergstraße 168 EG
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Dieses Projekt wird mit Mitteln aus dem Verfügungsfond des Sanierungsbeirats Altona-Altstadt gefördert.

November 14, 2009

Frappant? SCHAUSTDUKUNST!


November 8, 2009

„Heüt stend si” 14. November 2009, 20 Uhr

Stefan Alber
Adrian Alecu
Immo Eyser
Patrick Farzar
Almut Grypstra
Michael Heering
Frau Jenson
Ralf Jurszo/Mathias Will 
Seok Lee 
Sebastian Lindau 
Kathrin Milan 
Veronika Mustac
Ulrike Paul
Ina Schilling
Olaf Scheller 
Wiebke Siem
Minchul Song 
Simon Starke
Katinka Theis
Roland Trost
Holger Trepke
Daniela von Hoerschelmann
Katja Windau

Ausstellung bis Dienstag, 17. 11. 09
täglich geöffnet von 14 - 18 Uhr 

um 21:30 Uhr spielen Christian King & Band gegen 23 Uhr: Kreisferkeer Flaake

Aufgang zum 7. Stock über die Rampen/Parkdeck an der Rückseite des Gebäudes (Lawaetzweg)
eine weiße Linie führt zum Eingang

 

Do.12.Nov.09 - 20.00: Vom “luftgerechten Bauen” zur “neuen Art des Einkaufens” - Blinzelbar im Frappant (EG)

Vom “luftgerechten Bauen” zur “neuen Art des Einkaufens”.
Die Planungsgeschichte der Großen Bergstrasse in Umrissen.

Vortrag von Sylvia NeckerArchitekturhistorikerin

Die Architektur der 50er/60er Jahre, die uns in den bunt bebilderten Architekturführern damals wie heute als „Hamburger Moderne“ präsentiert wird, scheint heute keine Lobby mehr zu haben. Seit den 80er Jahren ist eine Debatte um den Abriss der sog. „Bausünden“, wie die Gebäude jetzt geschmäht werden, entstanden, die bis heute andauert.
In dem kurzen Vortrag werden Kontinuitäten und Diskontinuitäten der Architekturgeschichte der Großen Bergstrasse und die verschiedenen Phasen des Umgangs mit dieser Architektur im Stadtviertel Altona nachgezeichnet.
Anhand von Plänen, Bildern und Quellen aus Planungsakten und zeitgenössischer Presse soll die Planungsgeschichte der ersten großen Fußgängerzone der BRD vorgestellt werden.

In anschließender Diskussion können Möglichkeiten und Unmöglichkeiten des Umgangs mit der Großen Bergstraße in Altona diskutiert werden, gerade im Zusammenhang mit der aktuellen Entwicklung, die den Abriss des "frappant" und den Neubau eines IKEA-Möbelhauses vorsieht.

 

 

 

Blinzelbar im Frappant             
Große Bergstraße 168             
22767 Hamburg  

November 3, 2009

Offene Ateliers am Sa. 7.Nov.09 - 11 bis 19 Uhr

 
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HERZLICH WILLKOMMEN, ZUM 1. TAG DER OFFENEN ATELIERS IM FRAPPANT


Noch kein Advent und schon öffnet sich das erste Türchen:
130 Künstler empfangen Sie herzlich zum Tag der offenen Ateliers im Frappant! Eine einmalige Gelegenheit, den "Kreativen" bei ihrer Arbeit über die Schulter zu schauen und das Innenleben des Frappantgebäudes mit Kaffee und Kuchen, Waffeln und Glühwein zu erkunden. Los geht´s in der Blinzelbar, Große Bergstraße 168, 22767 Hamburg, von dort in die oberen Stockwerke.
 
Samstag, 7. November, von 11.00 bis 19.00 Uhr
 
Das Frappantteam wünscht viel Vergnügen auf der Entdeckungsreise durch ein Gebäude, das es hoffentlich noch länger geben wird.
 
November 2, 2009

taz - Altona wird Protestmeile

Altona wird Protestmeile:
GENTRIFIZIERUNG Künstler und Aktivisten feiern gegen den Abriss des Frappant-Gebäudes. Ikea-Unterstützer wollen angeblich Unterschriften zurückziehen

taz / 30.11.2009 / zum Artikel

November 1, 2009

Ein weiteres mal… Freitag, 20:oo Eröffnung 7.Stock

Freitag,
6.11
Vernissage
19 Uhr Einlass
20 Uhr Offizielle Eröffnung
WALD (performance/hh)
niedervolthoudini (avec/hh)

Samstag,
7.11
Finissage
19 Uhr Einlass
20 Uhr Offizielle Eröffnung
Rotkäppchen (london/uk)
niedervolthoudini (audiovisual experimental e-clash/hh)

Sonntag, 8.11
Matinee
14-20 Uhr Kaffee und Kuchen

Ausstellende Künstler:

Andrea Wichmann, Antje Truelsen, Birgit Brandis, Christiane Bruhns, Claudia Paechnatz, Feuerlöscher Tv, Gabriele Wingen, Gitte Jabs, Gordon Müllenbach, Helga Damm, Julia Phillips, Lujan Martelli, Marcela Moraga, Markus Armbrecht, Margarethe Mielentz, niedervolthoudini, Paola Capelo, Rotkäppchen, Thomas Tannenberg, Victoria Bürgin

Frappant e.V., Grosse Bergstrasse 174, Aufgang Lawaetzwegrampen, Altona 

 

October 31, 2009

Kündigung des Nutzungsvertrages mit 130 Künstlern im Frappant zum 30.11.09.

Pressemitteilung des Frappantvereins vom 30.10.2009

Credit: Miguel Ferraz

Am Montag, den 02.November 2009 um 11:00 Uhr geben 130 Künstler, die im Frappant-Gebäude in der Altonaer Großen Bergstraße arbeiten, kollektiv Zuwendungsanträge bzw. Atelierförderungsanträge bei der Hamburger Kulturbehörde* ab. (*Behörde für Kultur, Sport und Medien, Hohe Bleichen 22, 20354 Hamburg )

Im Gegensatz zu den üblichen Anträgen werden keine Geldbeträge gefordert, sondern politische Unterstützung. 

Grund der Aktion ist, dass nach aktuellem Stand die abgeschlossenen Nutzungsverträge nicht über den 30.November hinaus verlängert werden. Eine Verlängerung wird von Seiten des Eigentümers nicht in Aussicht gestellt.

Das Gebäude würde ab dem 01. Dezember 2009 somit ein weiteres mal leer stehen.Dies, obwohl der aktuelle Investor Ikea nach eigenen Angaben zunehmende Bedenken einräumt, was eine Umsetzung des Projektes in Altona betrifft. 

Sollte es entgegen vorheriger Signalisierungen tatsächlich keine Verlängerung der Nutzung des Frappant-Gebäudes für den Verein Frappant e.V. geben, blieben den 130 Künstlern noch 4 Wochen, um neue Arbeitsräume zu finden. 

Nicht zuletzt in Anbetracht des bevorstehenden Winters wäre dies eine äußerst prekäre Situation. 

Wiederholt haben verschiedene Behörden der Stadt  ihre Bereitschaft geäußert, den Künstlern bei der Suche nach dauerhaft nutzbaren Räumen hilfreich zur Seite zu stehen und konkrete Hilfestellung zu leisten.

Schneller als erwartet ist nun der Zeitpunkt gekommen, wo diesen Versprechen konkrete Maßnahmen folgen müssen.

Die Aktion soll verdeutlichen, dass den Künstlern momentan vier Wochen bleiben, um neue Arbeitsräume zu finden. 

 

 

 

 

Credit: tranquillium

FOTOSHOOTING VIDEO

 

Am 31.10.2009 versammelten sich einige Künstler auf dem Parkdeck zu einem Fotoshooting. Ein Video mit einem Statement zur aktuellen Lage der über 130 Künstler im Frappant.

October 25, 2009

Raumschaffen 01: “Montablen”

Kunst hautnah für Bahrenfelder Schülergruppe

Eine Schülergruppe von der Gesamtschule Bahrenfeld präsentiert die Ergebnisse ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit 1.500 Holzlatten              

                                                                                                                                                                                          Es gibt ansprechendere Orte zur Kunstpräsentation als das Frappant-Gebäude an der Großen Bergstraße. Der Ort ist so sperrig wie das Ausgangsmaterial: hölzerne Konstruktionslatten. Doch der renommierte Wolfsburger Künstler Eimo Cremer schafft unter dem Titel »Montablen« erstaunliche Dinge mit diesem schlichten Material: Formen, Skulpturen, Türme, Räume. Unter seiner Anleitung werden Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 7 bis 10 der Gesamtschule Bahrenfeld in einer Projektwoche einen künstlerischen Prozess durchleben: Verändern, interpretieren, neu-sehen, eigene Ideen umsetzen, Mögliches ausprobieren, dem leeren Raum ein Gesicht geben. Sie haben sich für das Projekt gemeldet und haben nun die Chance, sich hautnah mit Kunst auseinanderzusetzen. Und das nur mit 1.500 Konstruktionslatten aus Holz und ganz vielen Schraubzwingen. Ohne Farben, ohne Ton, ohne Bildschirm! Ob es viele Teenies gibt, die eine Woche intensiv schnöde Holzlatten aus verschiedenen Perspektiven befragt und verbaut haben? Die sich darauf einlassen, unter körperlichem Einsatz dieses stumme Material in Form und Raum zu verwandeln? Fragen sind erwünscht, und alle lassen sich sicherlich nicht nur durch Kunst beantworten, aber viele würden ohne sie vielleicht gar nicht erst gestellt werden.
 
Am Samstag, den 31. Oktober, können die Ergebnisse des »Montablen « - Projekts ab 15 bis 21 Uhr begutachtet werden, am Sonntag, den 1. November ist dazu noch einmal von 12 bis 20 Uhr Gelegenheit. Anschließend werden die »Montablen«, die vergänglichen Skulpturen oder Raumgebilde, wieder zu Holzlatten demontiert, um für neue Werke bereit zu stehen.

 
Das Projekt wird initiiert und begleitet von Galerie der Zukunft, ein Verein, der künstlerische Arbeit – forschend, experimentell, ergebnisoffen – gerne stärker in der Entwicklung des Nachwuchses verankert sehen will. Dabei ist es ein besonderes Anliegen, Kindern und Jugendlichen auch aus nicht-priviligierten Wohngegenden durch die gemeinsame Praxis mit professionellen Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit einer Annäherung an die aktuelle Kunst und ihr Potenzial zu geben.

 


Sa, 31.10.09 um 15 Uhr Ausstellungseröffnung
Frappant,  Große Bergstraße 174, 7. Stock, Hamburg- Altona
Ausstellung: Sa, 31.10. 15 bis 21 Uhr / So, 01.11. 12 bis 20 Uhr


 

October 15, 2009

THE GREAT BIG WABER - 24.10.2009

Eröffnung 24.10.09 - 20:00
Frappant / Ausstellungsfläche 7. Stock
Große Bergstraße 174, Aufgang über das Parkdeck Lawaetzweg
tagsüber geöffnet am 25.10.09 14:00 - 20:00

Juliane Matthaei (HfBK Hamburg) und Marthe Krüger (HGB Leipzig) arbeiten in unterschiedlichen Medien ( Malerei, Skulptur, Fotografie, Film), welche sie in ihrer aktuellen Ausstellung "The Great Big Waber" zeigen. Dort weiten sie die Einzelarbeiten auf den Raum aus und verweben sie zu einer sich stets wandelnden Einheit, welche in ihren unvorhersehbaren Variationen zukünftig an unterschiedlichen Austellungsorten zu sehen sein werden.

October 14, 2009

Frappant Kollektion


Für noch mehr Fotos… auf´s Bild klicken /Credit: Mark Max Henckels

 

October 7, 2009

Kollektion Frappant - 17. Oktober 2009

Die Ateliergemeinschaft Frapant e.V. präsentiert am 17. Oktober um

15:00 Uhr und 19:00 Uhr in der Halle des Frappant-Gebäudes in Hamburg Altona, Grosse Bergstrasse 174,

Die Modenschau der Jungdesignerin Cläre Caspar.

Die architektonischen Grundrisse des Gebäudes wurden als Schnittgrundlagen der Kollektion benutzt,die Graffittis und Plakatierungen der Fassade wurden zu Vorlagen des Textildrucks.

Somit wird das Gebäude tragbar und kann auch nach seiner potentiellen Zerstörung weiterhin durch die Stadt laufen.

Ein offener Aktionstag (Eintritt frei!) mit Live-Siebdruck und Patchworkstation lädt alle Menschen der Stadt Hamburg dazu ein, das Gebäude Frappant textil zu erleben.

 

 

September 28, 2009

fenster mit zimmer - 10.10.2009

siebte ausstellung im siebten stock

Antonia Kühn
Christian Schneider
Christina Gransow
Fiona-Sophie Hinrichs
Jenni Kuck
Jonas Alsleben / Tomma Brook
Judith Mall
Lilli Gärtner
Marlene Krause
Milla Bartscht
Paul Zürker
Sebastian Feld / Marijpol
Timm Lotz
Uta Röttgers


samstag 10. oktober 2009 eröffnung um 20 uhr .
musik von JAYO & QQ elektronische beats

FRAPPANT 7. stock . große bergstraße 174 .
aufgang über rampen auf der gebäuderückseite lawaetzweg
ausstellungsdauer bis zum 11. oktober 2009 .
sonntag 14 - 20 uhr

Blinzelbar, Sa. 4.10.09-20:00 | John Oswald (Toronto) - Präsentation XVI - Positionen aktueller Musik

Präsentation XVI

Positionen aktueller Musik

John Oswald (Toronto)

 

 


Diesmal ein Vortrag von John Oswald aus Toronto, Komponist, Saxophonist, Medienkünstler und Tänzer. Am bekanntesten ist er für die Prägung des Begriffes “Plunderphonic” (to plunder= plündern). Hierbei geht es um eine absichtliche Copyright-Verletzung als kreativer Prozess (Audio Piracy as a Compositional Prerogative). Chartmusik und andere verfügbare Quellen werden zerhächselt und im Cut-Up-Stil neu zusammenstellt. ………….. mehr über die Präsentation XVI

 

"Präsentationen" ist eine Vortragsreihe des Verband für aktuelle Musik Hamburg(www.vamh.de) zu verschiedenen Positionen aktueller Musik.


„Präsentationen“ wird gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien der Hansestadt Hamburg.

 

DIE IKONE WAHRHAFTIGKEIT - Über Sehgewohnheiten und Manipulation - 03.10.2009

 

Was siehst Du & was sollst Du sehen?

Die Ausstellung setzt sich mit der Darstellung von zeitgenössischen Vorbildern und Helden auseinander. Die produzierte und manipulierte Welt erhebt den Anspruch wahrhaftig zu sein und fordert so seine Gleichberechtigung gegenüber der ursprünglichen Realität ein. Von der Aura der Authentizität umgeben, ist die Fiktion nicht mehr von der Dokumentation zu unterscheiden. Begriffe wie Wahrhaftigkeit oder Authentizität verlieren somit zunehmens an Bedeutung. Doch selbst wenn uns dies beunruhigt, ist es nicht auch so, dass wir diese Form der Darstellung genießen?             
                                                                                                                                                                                              
Aussteller:
Tim Berger
Simone Brühl
Johannes Buss
Niclas Dietrich
Timo Frank
Arne Klaskala

FRAPPANT ///
Grosse Bergstrasse 174 ///
22767 Hamburg - Altona ///
www.frappant.org
Vernissage: 03.10.2009 20 Uhr ///
Ausstellung: 04.10.2009 - 06.10.2009 14-20 Uhr