Architektur, Film, Fotografie, Freie Kunst, Grafikdesign, Illustration, Mode - und Kostümdesign, Musik, Stadtplanung. 130 Leute sind in der Viktoriakaserne am Arbeiten.
March 25, 2009

vakant frappant - drei, zwo, eins … und raus!

 
 
Die Ateliers im Forum Altona/Frappant müssen ausziehen.

Wir verabschieden uns diesen Freitag den 27.03.09 nach vier Jahren
von den Räumlichkeiten mit einer Auszugsparty und mit der Finissage
der Abschlussausstellung»VAKANT FRAPPANT«.


Musik: PHABSPIN, DIFFUS (live), ELOY


Freitag 27.03.09  
ab 20 Uhr Finissage
ab 23 Uhr Party
Eintritt frei

Forum Altona/Frappant
Eingang Studio Total
Große Bergstraße 156,
22767 Hamburg-Altona

www.frappant.org 
www.vakant-frappant.de 

March 23, 2009

Frei. 27.3.09 ab 20.00 Präsentation und “Kalter Kaffee”

letzte Veranstaltung der Blinzelbar im Forumgebäude !!

Präsentation und "Kalter Kaffee"               

Präsentation der Dokumentation mit DVD zur Veranstaltungsreihe Schonzeit
vom Juni-Dezember 2008 auf der Großen Bergstraße, Hamburg-Altona
+
Diaschau von den Veranstaltungen der Blinzelbar (Juli 2005 - März 2009)


Die Dokumentation zur Veranstaltungsreihe „Schonzeit - 2 Hochsitze im befriedeten Raum“, 20.6.-31.12.2008, auf der Großen Bergstraße ist erschienen im hyperzine verlag | 24 Seiten, mit DVD von Skrollan Alwert, Gestaltung: Ulrich Mattes.<br>

 

Die neuen Eigentümer des Forumgebäudes haben allen Mietern einer Erdgeschoßfläche im „Forum Altona“ (Große Bergstraße 152 - 162) zum 31.3.2009 gekündigt. Die Bauarbeiten sollen im April 2009 beginnen. Der Umbau des Gebäudes wird über eineinhalb Jahre dauern, danach sollen Supermärkte, Einzelhandelsgechäfte und Gastronomie im neustrukturierten Erdgeschoß einziehen. Wir bemühten uns darum, Öffentlichkeit und Entscheidungsträger von einer anderen Zukunft für das Gebäudes zu überzeugen: die Stadt Hamburg hätte ihr „Vorkaufsrecht“ in Anspruch nehmen können, dadurch wäre der Verkauf des Gebäudes an eine Mietergenossenschaft möglich geworden. Die Vermietung der Erdgeschoßflächen an Kunst/Kultur/Sozialinitiativen und Gewerbeträger, der Umbau der leerstehenden Büroräume in Wohnungen und die Renovierung der bestehenden Wohnungen wären damit finanzierbar geworden. Und die jetzigen Mieter hätten eine realistische Perspektive zum Verbleib in ihren Wohnungen, Kunsträumen und Ateliers bekommen. Der Umbauplan der neuen Eigentümer setzt stattdessen auf eine rein kommerzielle Nutzung, er wird viele Wohnmieter und Initiativräume vertreiben und das in den letzten fünf Jahren entstandene Kulturleben in der Großen Bergstraße beenden. Das Bauvorhaben wurde von den regierenden Politikern bewilligt; es wird mit öffentlichen Geldern finanziert.

 

March 18, 2009

vakant Frappant - Abschlussveranstaltung am 27.März 2009

Es wurde schon des öfteren über den Verbleib der Künstler 
im Forum/Frappant in der Großen Bergstr. in Altona berichtet. 
Jetzt ist es soweit, der Auszugstermin steht fest.
Am 27.März 2009 ab 20 Uhr findet die Finissage der 
Abschluss-Ausstellung statt.
Mehr Infos unter:
www.vakant-frappant.de

March 16, 2009

presse Update vom 28.01.2010

Kill Billy? Lieber nicht:
Die Hamburger wollen mehr Ikea, ergab ein Volksbegehren
Die ZEIT / 27.01.2010 / zum Artikel

Ein aufklärender versuch das thema “ikea in altona” mal so objektiv wie möglich zu beleuchten
Eine Gegendarstellung zum Artikel aus der ZEIT vom 27. Januar 2010.
Leo Rehberg / 29.01.2010 / zum Beitrag

————————————
Ikea-Gegner wollen trotz Bürgerentscheid klagen
Hamburger Abendblatt / 28.01.2010 / zum Artikel

Ikea-Bau in Altona ist nach Senatsentscheid gesichert
ProperCity Hamburg / ‎28.01.2010‎ / zum Artikel

Ikea will schon im Mai das Frappant abreißen
Welt Online / ‎27.01.2010‎ / zum Artikel

Ikea: Weg für City-Filiale in Hamburg ist frei
möbel kultur / ‎27.01.2010‎ / zum Artikel

Hamburger Senat setzt IKEA-Bau durch
DEMO - Monatszeitschrift für Kommunalpolitik / ‎27.01.2010‎ zum Artikel

March 13, 2009

jetzt.de: Hier kommt man nicht in die Gänge

Hier kommt man nicht in die Gänge:
Kreative in Hamburg-Altona misstrauen Stadtentwicklern.
SZ jetzt.de / 26.01.2010 / zum Artikel

March 11, 2009

ART Magazin über Hausbesetzungen, Ikea und Stadtentwicklung

EGBERT RÜHL, Chef der neugegründeten Kreativagentur im Interview:
“HAUSBESETZUNGEN SIND EIN AKZEPTABLES MITTEL”
ART Magazin / 28.01.2010 / zum Artikel

ICH KRIEG EUCH ALLE
Ikea: Diskriminierung der Stadt
ART Magazin / 26.01.2010 / zum Artikel

March 10, 2009

presse Update vom 31.01.2010

Oberbaudirektor: Der Masterplan für die City kommt
Hamburger Abendblatt / ‎25.01.2010‎ / zum Artikel

“Für einen Witz sind wir immer zu haben”
Spiegel Online - ‎22.01.2010‎ / zum Artikel

Analyse: Senatorin auf Tauchstation
Welt Online - ‎26.01.2010‎ / zum Artikel

Zinos’ Wohnung im Gängeviertel
Hamburger Abendblatt - ‎15.01.2010‎ / zum Artikel

INTERVIEW JOACHIM LUX
Hamburger Morgenpost - ‎21.01.2010‎ / zum Artikel

Analyse: “Die Lage ist dramatisch”
Welt Online - ‎16.01.2010‎ / zum Artikel

Interview mit GAL-Justizsenator Till Steffen
taz Hamburg - ‎19.01.2010‎ / zum Artikel

Künstlerhaus Tacheles vor dem Aus Kultur-Ballermann gegen Geld-Goliath
taz - ‎28.01.2010‎ / zum Artikel

Offene Stadt Hamburg: Studie fordert neue Quartiersentwicklung
Hamburger Abendblatt - ‎19.01.2010‎ / zum Artikel

Kampf dem Gentrifidingsbums
Badische Zeitung - ‎08.01.2010‎ / zum Artikel

Gängeviertel-Party, Schauspielhaus
Hamburger Abendblatt / 11.01.2010‎ / zum Artikel

March 4, 2009

hamburg 1 -

Kein Auszug aus Frappant Gebäude:
Künstler und Initiatoren stellten am Abend neues Konzept vor

hamburg 1 / 01.12.2009 / Zum Artikel & Video

Der Handel - Ikea speckt Homepark-Pläne ab

Ikea speckt Homepark-Pläne ab:
Der geplante “Homepark” von Ikea bei Wallau soll nun deutlich kleiner werden. Die Nachbarkommunen hatten Widerstand gegen ein großes Möbel-Kompetenzzentrum signalisiert.

Der Handel / 02.12.209 / zum Artikel

Abendblatt - Frappant-Eigentümer zeigt sich offen für eine Lösung

Frappant-Eigentümer zeigt sich offen für eine Lösung

Hamburger Abendblatt / 02.12.2009 / zum Artikel

*Urbanshit - Bilder vom Bertriebsausflug zu Ikea

Bilder vom Bertriebsausflug zu Ikea

urbanshit.de / 26.11.2009 / zum Artikel

The Pop up City - The IKEA Infiltration

The IKEA Infiltration

popupcity.net/ 02.12.2009 / http://popupcity.net/2009/12/the-ikea-infiltration/

Hamburger Abendblatt - Das Lebensgesetz moderner Städte schlecht verstanden

Aufstand gegen Billy

www.wertberichtigung.com / 24.09.2009 / zum Artikel

altona.info - Frappant e.V.: Gentrifizierung – Was ist das?

Frappant e.V.: Gentrifizierung – Was ist das?
Hamburg/Altona. Gentrifizierung hat viele Gesichter – der Frappant e.V. will an zwei Hamburger Stadtteilen versuchen, zu klären, wie sie abläuft, inwiefern sie ein von der Politik strategisch geplanter bzw. ein sozusagen durch den Immobilienmarkt gesteuerter Prozess ist.

www.altona.info / 03.12.2009 / zum Artikel

March 3, 2009

KunstNah - VON HINTEN NACH VORNE

Am Freitag, den 06.März ab 19 Uhr präsentiert KunstNah Künstler aus dem Forum.
 
Ausstellungsdauer: 7. März – 28. März 2009


hannes

Hannes von der Fecht ‚Maskun´

»Maskun« ist pingelapesisch und bedeutet »nicht sehen«.Pingelap ist  eine Insel  im Pazifschen Ozean und gehört zu den Föderierten Staaten von Mikronesien. Auf dem Atoll leben ca. 240 Menschen, von denen zehn Prozent an einer genetischen Farbenblindheit, der Achromatopsie leiden. Zu dem Fehlen des Farbsehens kommt noch, dass die Erkrankten ihre Umgebung sehr unscharf wahrnehmen und sehr lichtempfindlich sind.

In dem Buch »Die Insel der Farbenblinden« beschreibt der Neurobiologe Oliver Sacks das Leben der Menschen auf Pingelap. Sein Interesse gilt der Frage, ob bei so einer Vielzahl von Betroffenen eine eigenständige Kultur der Farbenblinden entstanden ist.

Durch das Buch bin ich inspiriert worden nach Pingelap zu reisen um mich dort fotografisch mit der Wahrnehmung dieser Gesellschaft auseinander zu setzen.Im Alltag sind die Kranken von den Gesunden schwer zu unterscheiden. Nur das ständige Blinzeln in heller Umgebung verrät wer unter »Maskun« leidet.

Auf der Suche nach Indizien, die ein klares Bild über die Lebensverhältnisse der Erkrankten wiedergeben könnten, wird jede Situation auf der Insel hinterfragt.Die Unterschiede sind kaum zu fassen, so dass die Bilder die Athmosphäre einer fieberhaften Suche einnehmen. Der Betrachter wird aufgrund der fehlenden Erklärung mit seiner Wahrnehmung allein gelassen. Die monochromen Aufnahmen zeigen eine Abstraktion der sonst so gewohnt farbenprächtigen Südseeidylle. Ähnlich wie die Fenster im Haus eines  Farbenblinden, die mit bunten Folien beklebt sind. Die Farbenpracht, wie sie im Dschungel vor der Tür zu sehen ist, hat für den Mann nur den Zweck die empfindlichen Augen vor dem Licht zu schützen.

In dieser fotografischen Auseinandersetzung geht es um die Annäherung an einer mir fremden Sichtweise, die der Menschen mit »Maskun«. Aufgrund der subjektiven fotografischen Auseinandersetzung spiegelt sich die Kultur der Insulaner nur schemenhaft wieder. Sujets wie Landschaften und Menschen wirken durch den bewussten Einsatz von Schärfe und Unschärfe verfremdet. Durch die fragmentarische und offene Bildstrecke wird dem Betrachter ermöglicht eigene Geschichten zu konstruieren.

Die Bilder sollen Anreiz geben sich mit der Wahrnehmung der Farbenblinden auseinanderzusetzen und ein eigenständiger Blick auf eine besondere Gesellschaft sein.

weitere Aussteller:
Roland Doil - Malerei
Jenni Kuck  - Fotografie
Nicole Werner - Fotografie
Katja Windau – Skulptur

Kunstnah
Große Bergstr. 152 
22767 Hamburg