Architektur, Film, Fotografie, Freie Kunst, Grafikdesign, Illustration, Mode - und Kostümdesign, Musik, Stadtplanung. 130 Leute sind in der Viktoriakaserne am Arbeiten.
June 29, 2009

Julian Neville - lowlight im Haus 73

 

New Yorker Nachtleben / Tanzen verboten


Von der Partymetropole zur langweiligsten Stadt der Welt: Als Teenager ravete Julian Neville in New York die Nächte durch. Als Student kehrte er zurück, um einen Film über die Szene zu drehen - und erkannte die Stadt nicht wieder.
Einladung zum Screening!

Julian Nevilles Essayfilm Lowlight über das New Yorker Nachtleben wird gezeigt.

Wann: am Donnerstag den 2. juli 2009 um 20 Uhr
Wo: Im Haus 73, Schulterblatt 73, 20357 Hamburg

Anschließend gibt es eine Lesung aus dem Buch "Lost and Sound" von Tobias Rapp.

Infos zu Film und Buch auf dem Flyer anbei. Viel Vergnügen!

Christoph Faulhaber. Ich wie es wirklich war.


Catalogue Release and Performance at
KUNSTHALLE MAINZ

Consider two images that so clearly define our historical moment. The first is Dolly the sheep, the cloned animal that became the global icon of genetic engineering, with all its promises and threats. The second is the twin towers of the World Trade Center at the moment of their destruction, a spectacle that ushered in a New World Order defined by terrorism.
Both Dolly and the twin towers exemplify the sensuous spectrum of image anxiety in our time, ranging from the overwhelmingly traumatic spectacle of mass destruction on the one hand to the subtle creepiness of the cloned sheep, which, as a visual image, is quite unremarkable, but as idea is a figure of considerable dread.
(W.J.T. Mitchell, What do Pictures want?: Vital signs / Cloning Terror)

Faulhaber schafft es mit seinen Arbeiten, das Leben in Bilder zu verwandeln und anschließend diese wieder zu Leben zu erwecken. Im Zuge des Transformationsprozesses von Bild in Unbild – und vice-versa – treten Prozesse und Erscheinungen zu Tage, deren Macht und Energie meist ungeahnte Ausmaße erreichen. Mit seinen Projekten arbeitet der Künstler an einer Fortschreibung von Konzeptkunst, Performance und Sozialer Skulptur und entwickelt so eine Folie für die Konzeption eines weiter reichenden "Projektkunst"-begriffes.

Die Vorgänge in New York stellen in gewisser Weise den realistischen Abschluss von Faulhabers Projekt dar. Die Herausforderung des Sicherheitsapparates bringt die Kunst in so engen Kontakt mit der Wirklichkeit, dass das angespannte Verhältnis zwischen Freiheit und Überwachung umso klarer zu Tage tritt.
(Till Briegleb, Süddeutsche Zeitung)

In der vorliegenden Publikation, in Anlehnung an gängige autobiografische Formate populärer Persönlichkeiten, versammelt Faulhaber ausschließlich dokumentarisches Material, um anhand dessen eine authentische Version seiner Geschichte zu erzählen. In gewöhnlichen, teils belanglosen, teils absurden, bis hin zu kafkaesken Briefen und Fundstücken berichtet er von den Verwicklungen, die sich aus seinem 2006 abgeschlossenen Projekt "Mister Security" und einem 2008 in New York angetretenen Residenzstipendium ergeben haben.

Durch den nachträglichen Entzug des Stipendiums nach der Befragung Faulhabers durch US-amerikanische Sicherheitsdienste in New York wird deutlich, wie die hysterisierte Thematisierung vermeintlicher terroristischer Gefahren auf gesellschaftliche und kulturelle Einrichtungen übergreift. Auf Grundlage dieser Vorgänge stellt sich heute für eine kritische künstlerische Praxis die Frage, wie Projekte, die den Komplex ‚Sicherheit’ und ‚Überwachung’ thematisieren oder die fortwährende Verfestigung des permanenten Ausnahmezustands von bürgerlichen Rechten als reales Lenkungsinstrument staatlicher Instanzen aufgreifen, überhaupt noch als öffentlich förderungswürdig angesehen werden.
(Felix Ruhöfer, Ausstellungstext "ICH wie es wirklich war" im Kunstverein basis, Frankfurt, 2009) 

Diese Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung der Stipendiatinnen und Stipendiaten des Landes Rheinland-Pfalz und des Künstlerhauses Schloß Balmoral in der Kunsthalle Mainz 2009.http://www.kunsthalle-mainz.de

Die Stadt gehört Allen !!!


 Credits/Abspann
"Die Stadt gehört Allen"
13. Juni 2009 - Hamburg

Ausschnitte aus Redebeiträgen und Statements von u.a.
Judith Haman & Heiner Metzger - Blinzelbar/Frappant e.V
Dodo Adden - Künstler, Manfred Getzmann - Anwalt,
Herr Rohlf - Polizeieinsatzleiter,
Demo-Moderattion - Frank John & Es regnet Kaviar,
Filmemacherin - Irene Bude
Margit Czenki - No BNQ!,
Jens Meyer - 3001 Kino - Schanze,
Schanze - Rote Flora - Sprecher,
Route:

Innenstadt - Gängeviertel, Karoviertel, Schanze, St. Pauli

http://www.feuerloescher-tv.com/vplayer/gentrifizierungsvideo.html
mit Demo- DJ - Elektro Willi

Film-Lnge: 15 Minuten
Hamburg 2009 © Feuerloescher TV

 

Das Parkdeck lebt!

Das Parkdeck des Frappant-Gebäudes mit seinen durchaus großzügigen Maßen ist ein 1a Möglichkeitsraum für allerlei Aktivitäten. Einige eher ungewöhnliche Nutzungen, die man auf einem innerstädtischen Parkhaus eher nicht vermuten würde, hat das SpaceDepartment auf seiner ersten Geburtstagsfete ausgetestet. Hier einige Impressionen:

Am Pool 

June 28, 2009

2.-12. Juli 09 | Blinzelbar | THOMAS BECK | ORGANIZATION OF HIGHER COMPLEXITY | sound installation

Eröffnung: Donnerstag, 2. Juli 19 Uhr

Öffnungszeiten: Do - Sa. 17 - 19 Uhr und nach Vereinbarung

Blinzelbar - Große Bergstraße 168 (Frappant - EG, mittlerer Eingang)

Thomas Beck (aka tbc) zur soundinstallation „Organization of Higher Complexity“:
„In der Installation wird der Gegensatz von Natur und Kultur neu geschrieben und aufgehoben. Natur ist kein festgeschriebener Zustand, sondern entwickelt sich im Austausch mit Kultur immer neu. Es liegt an uns, diese Prozesse wahrzunehmen. Die Komplexität von Natur/Kultur wird oft als chaotisch beschrieben. Dabei handelt es sich aber um eine Ordnung höheren Grades - dies möchte die Installation musikalisch und bildlich darstellen.“

über Thomas Beck (aka tbc): 
Tbc ist ein experimentelles noise Projekt aus Hamburg. In den 80er Jahren begonnen mit selbstproduzierter Musik auf Cassette, Herausgabe von Fanzines und Beteiligung an der mail-art Bewegung. In den 90er Jahren Beginn von Installationen und Ausstellungen, der Radiosendung Radio Gagarin bei FSK 93.00mhz und Gründung der Hörbar. Veröffentlichungen auf internationalen Labels in allen Formaten.

gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien der Hansestadt Hamburg.

June 25, 2009

Mark Matthes - walk of fame

MARK MATTHES

translate Bricolage

(Malerei und Glas)

Vernissage: 19. Juni 2009 ab 19 Uhr

Ausstellungsdauer: 20. Juni – 31. Juli 2009

Bildanhang:

- o.T. (Auffahrt), 2009, 65 x 120 cm, Acryl/Lack auf Acrylglas (mit Spiegelungen/ Inszenierte Fotografie)

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WALK OF FAME
Melike Bilir
Böckmannstrasse 15
20099 Hamburg

walkoffame@web.de

http://www.walkoffame-art.com/

Öffnungszeiten: Mi bis Fr von 16:00 bis 19:00 Uhr,
und nach Vereinbarung: walkoffame@web.de

June 24, 2009

Der neue Frappant-Verein - Juni 2009

Stellungnahme des Frappant e.v. zum Einzug in das Frappantgebäude

‚Die Künstler‘. Das sind wir. Das ist der Name, der uns von Vermietern, Verwaltern, städtischen Organisationen und der Presse gegeben worden ist. Fast vier Jahre haben wir, die Künstler, in einer recht beständigen Konstellation von ca. 45 Leuten, organisiert in 8 Einheiten, im „Forum Altona“ geschafft, gewirkt, gearbeitet, ausgestellt, veranstaltet und indirekte Stadtteilpolitik betrieben (Große Bergstr. 152 - 162).

Die verschiedenen Einheiten: Blinzelbar, Studio Total, Raum für fünf, Space Departement, Atelier Yuri Solovei und die Maler waren die Räume von Freischaffenden, Berufsstartern und Studenten aus den Bereichen Architektur, Freie Kunst, Illustration, Fotografie, Grafikdesign, Mode- und Kostümdesign, Stadtplanung und Musik.

Die leerstehende Einkaufspassage wurde uns für unsere Zwecke als Zwischennutzung zu einem geringen Mietpreis angeboten, bis der neue Eigentümer zu Beginn diesen Jahres die endgültigen Pläne für die Um-  strukturierung des Gebäudes vorlegte und finanziell bewilligt und bezuschusst bekam. Die alte „Passage“ sollte ab dem 1. April 09 in eine moderne Verkaufsfläche für Supermarktketten und andere Geschäfte verwandelt werden, die kleinen Wohneinheiten in den oberen Stockwerken sollen zu 150qm2-Loftwohnungen umgebaut und in die erste Etage kommen Kanzleien, Arztpraxen und eben: die Kulturetage. Die Kulturetage, hiess es, sei eigens für uns geplant und soll mit Haushaltsgeldern von über 1 Million € gefördert werden.

 
Das klingt alles wunderbar. Seltsamerweise geht die gesamte Idee an der Realität vorbei. Von sozialem Wohnen in den oberen Stockwerken kann nach der Sanierung keine Rede mehr sein. Den dortigen Anwohnern wurden Prämien angeboten, damit sie freiwillig aus ihren Wohnungen ausziehen und sie werden in stadtkernferne Viertel verdrängt. Die an- sässigen Ladenbesitzer bangen um ihre Existenz bei größerer Ketten- konkurrenz und die Kulturetage ist eine einzige Farce. Zum Vorzugspreis von 6,70 € pro Quadratmeter könnten wir dort Ateliers mieten. Nicht ein einziger von uns wäre dazu finanziell in der Lage. Die freien Künstler müssten ihre Objekte und Installationen ohne Sägen, Lacke und laute Maschinen bauen, aus Rücksicht auf die Warte- zimmer. Die Musiker könnten nicht proben und Veranstaltungen und Ausstellungen wären auf Grund mangelnder Flucht- wege leider nicht mehr möglich. Auch eine Präsenz nach aussen ist ohne Schaufenster im Erdgeschoss nicht mehr zu haben. Und, ach so, wo wir die 1 ½ Jahre während des Umbaus verbleiben, dafür hat auch niemand eine Idee. Wären wir auf das Angebot der Kulturetage eingegangen, wären wir genau jetzt in alle Windrichtungen verstreut und arbeitsraumlos.

 

Wir, das sind jetzt über 100 Leute, und wir haben Pläne.
Schon jetzt resultieren aus den Disziplinen, in denen wir arbeiten, wunderschöne Projekte und Gemeinschaftsarbeiten. Als nächstes steht die visuelle Gestaltung des Gebäudes auf dem Plan. Flaggen an die alten Masten, grossflächige Bilder auf die grauen Fassaden. Dieses Gebäude bremst nicht, es beflügelt. Die Kulturetage war für uns gedacht, wir haben uns gleich drei gemacht. Die eine Million € war für uns gedacht, hätten wir die in der Hand, würde innerhalb kürzester Zeit ein Kulturzentrum entstehen, wie es Hamburg noch nicht gesehen hat. Die siebte Etage eignet sich hervorragend als Ausstellungsfläche, in die 8. könnten wieder Musiker und Tonstudios einziehen und in der ausgeräumten Kantine im 9. Stock ist Proberaumplatz für Theater- und Performance-Künstler. Die große Halle hinter den Schaufenstern im Erdgeschoss könnte als Marktfläche und Ausstellungs- raum dienen. Ein Kinderkino, Vereine und Initiativen aus der Umgebung sollten hier ihren Raum bekommen, in eins der oberen Stockwerke könnte das in Altona geplante Pflegeheim für Obdachlose einziehen. Auf dem Parkdeck haben wir bereits Blümchen gepflanzt, Theater- und Filmveranstaltungen sind hier geplant, möglich wäre hier auch ein Skaterpool.

Und nun eine andere Vision: Machen wir das Gebäude dem Erdboden gleich (12 Monate Bagger und Bauschutt für die Anwohner) und setzen einen klassischen Ikea-Klotz an dessen Stelle. Den großen Platz in der Mitte der Großen Bergstraße, wo momentan der Wochenmarkt stattfindet, stellen wir uns als Parkfläche für die durchschnittlichen 5000 Autos vor (geschätzt von Ikea selbst), die täglich das Möbelhaus anfahren, über einen Zuweg, der erst noch gebaut werden muss. Die jungen Eltern mit Kindern, die jetzt durch die Fußgängerzone flanieren und den Eisläden den Sommerumsatz bescheren, werden von den Abgasen verdrängt, die kleinen Eisläden selbst und der gesamte Einzelhandel vor Ort wird von rasant steigenden Gewerbemieten vertrieben und die Anwohner werden die Möglichkeit verlieren, ihre täglichen Einkäufe weiterhin kostengünstig zu tätigen. Es geht also um die Frage, ob ein Stadtteil umgekrempelt werden soll, oder aber ob er gestärkt werden sollte. Es heisst, Ikea wäre die Lösung für den Stadtteil. Wer aber ist der Stadtteil?

Tatsächlich wird dort abstrakt geplant, was wir bereits praktisch umgesetzt haben. Viel Lob erntet der neue Verein dafür. Und, wenn alles glatt läuft, eine Million Euro Subventionen. Wenn alles glatt läuft…. Vom Umbau des Gebäudes ist bislang nichts zu sehen. Warum stehen die Ateliers, aus denen wir so vehement vertrieben wurden, jetzt einfach leer? Warum werden sie mittlerweile wieder mit einwöchigen Laufverträgen an neue Zwischennutzer vermietet? Könnte es sein, dass der momentane Eigentümer wieder nach einem neuen Interessenten für das Forumgebäude sucht, weil er sich finanziell übernommen hat und die meisten Bewohner doch nicht so leicht zu vertreiben sind? Wir beobachten den Verlauf gespannt. In diesem Viertel wird es einem nicht langweilig.

Sa. 27.6.09 - 21.00 …Präsentation XV mit Jorge Sad (arg.) in der Blinzelbar

Präsentation XV
Positionen aktueller Musik

Die Präsentation XV mit Jorge Sad wurde vermittelt vom Argentinischen Generalkonsulat in Hamburg. „Präsentationen“ wird gefördert von der Behörde für Kultur, Sport und Medien der Hansestadt Hamburg.

Jorge Sad

Jorge Sad spricht über seine Musik, zeigt Videos und spielt Kompositionen

Jorge Sad ist Professor für Musikdesign an der Escuela Nacional de Experimentación y Realización Cinematográfica in Argentinien. Er war im Rahmen der JIEM 2009 (Jornadas de Informática y Electrónica Musical) anlässlich der Premiere seines Werkes „Erosiones“ (für Klavier und Elektroakustik) nach Spanien eingeladen und gab dort am 8. Juni 2009 ein Konzert. Das Werk „Erosiones“ hat dieses Jahr den zweiten Platz im Dritten Internationalen Wettbewerb Xicoati in Salzburg belegt. Er studierte Komposition in der Fakultät für Kunst und Musikwissenschaft an der Katholischen Universität in Argentinien (UCA). Darauf folgte ein Postgraduiertenstudium: Komposition mit elektroakustischen Mitteln mit Marcelle Deschenes und Semiologie der Musik mit Jean Jacques Nattiez an der Universität von Montreal. Jorge Sad arbeitet mit dem „Gest (u) alt Ensamble“ an der Verbindung von Improvisation, Live-Elektronik und Real-Time Videos, bezugnehmend auf die späteren Radioarbeiten von Antonin Artaud. Er komponiert Musik für multimediale Inszenierungen, wie z.B. „Zoom In Look Out“ (von Margarita Bali), aufgeführt 2003 in Wisconsin und 2004 in Buenos Aires.Seine elektroakustische und instrumentale Musik wurde weltweit in Konzerten (Digital Music under the Stars 1995 Stanford Univ., Concert de l’Atelier de Musique Contemporaine de l’Universite de Montreal, Teatro Colón Argentina, u.a.)  und bei Festivals (International Symposium on Electronic Arts 95, Festival Musica Nova, Festival de Caracas, Festival Synthèse, World Music Days 97, Festival «L’espace du son”, Festival Boliviano de Música Contemporánea, Seoul International Computer Music Festival 2003, Aspekte Festival 2005) gespielt. In Argentinien, Österreich, Belgien, Bolivien, Brasilien, Kanada, Frankreich, Korea, Spanien, Venezuela, Uruguay und USA.………………………………………………………………..

"Präsentationen" ist eine Vortragsreihe des Verband für aktuelle Musik Hamburg (www.vamh.de) zu verschiedenen Positionen aktueller Musik.

 

June 18, 2009

internationaler Studentenworkshop Große Bergstraße + Ausstellung 24.-26. Juni 2009 in der Blinzelbar, Große Bergstraße 168 - im Frappantgebäude (Ex-Karstadt)

Di. 23. Juni 2009 -

20.00

 

Eröffnung

 

Studentinnen und Studenten der HafenCityUniversität entwickelten in einem internationalen Workshop räumliche, serielle, soziale, parasitäre, temporäre, begehbare oder lichtleitende Objekte in Verbindung mit dem urbanen 70er Jahre Komplex Grosse Bergstrasse.

Diese werden in einem Modell und mittels Plänen präsentiert von May Jennerjahn, Tugba Kula, Jessica Stricks, Jana Walter, Dominika Gnatowicz, Amelia Roseno, Violeta Orero Canet, Jose Luis Saura, Clemence Touzet, Monika Szczygiel, Fabian Godineau, Christoph Düesberg, Dirk Fiege und Catmo Manosalva.

Unter Leitung des Architekten Achim Aisslinger und nach einer Einführung und Ortsbesichtigung durch den Planer Oliver Zorn wurden in einer Woche sechs Konzepte erarbeitet.

Eröffnung am 23.06.2009 um 20:00 Uhr | Dauer 24.-26.06.2009, 18 -20 Uhr | Blinzelbar | Große Bergstraße 168 | 22767 Hamburg | HCU | Dozent Achim Aisslinger | Beitrag Oliver Zorn 

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"In einer wirklich schönen Stadt läßt es sich auf Dauer nicht leben - sie treibt einem alle Sehnsucht aus." (Elias Canetti)

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unsere | our homepage: http://www.and8.de 

June 11, 2009

(18.06.2009) DON´T MESS WITH SPACE

Dont mess with Space

Liebe Freunde der urbanen Kultur,


ein Jahr SpaceDepartment. Ein neuer Ort, ein neuer Raum. Ein Parkdeck voller Möglichkeiten!



Am Donnerstag, den 18.06.2009 ab 17 Uhr auf dem Frappant-Parkdeck über dem Ex-Karstadt, Große Bergstraße 174 in Altona.


>> weitersagen.
1-deutig kein Scherz!

 Die Ausrede "ich kann nicht, ich muss arbeiten" zählt nicht, wir haben freie Arbeitsplätze.

Wer?
Das SpaceDepartment  entwickelt Ideen für Städte.
Das Kollektiv junger Stadtdenker steht damit für Konzepte und Visionen - neue Wege für Raum und Gesellschaft zu gestalten und kommunizieren.

www.spacedepartment.de

TONIC TRAIN - Sonntag, 14.6.09 - 17.00 in der Blinzelbar (G. Bergstr. 168)

experimentelle Elektronik


Tonic Train

Knut Aufermann: feedback electronics
Sarah Washington: homemade circuit bent instruments

Sarah Washington und Knut Aufermann kombinieren in ihrem Duo Tonic Train zwei Strömungen der experimentellen elektronischen Musik: circuit bending und feedback. Diese beide Arten der Klangerzeugung haben gemeinsam, dass sozusagen der offiziell verschaltete Weg elektronischer Instrumente umgangen wird um an die interne Architektur der Schaltkreise zu gelangen. Dazu werden z. B. elektronische Kinderspielzeuge, Kassettenrekorder, Radios und Mini-UKW-Sender genutzt. Das Ergebnis ist eine live-Improvisation mit instabilen Instrumenten, in der Tradition des elektronischen Musikpioniers David Tudor.

Knut Aufermann, studierte Chemie in Hamburg und Potsdam. 1998 zog er nach London, um dort Tontechnik zu studieren, 2002 bekam er einen MA in Sonic Arts. 2002-2005 war er Manager bei Londons Radiokunstsender Resonance104.4fm, produzierte dort auch hunderte Radioshows. Er spielt elektronische Musik solo und in Gruppen wie Tonic Train, The Bosch Experience, London Improvisers Orchestra mit Auftritten in vielen europäischen Ländern. 2004 kuratierte und spielte er bei der UK-Tour von Feedback: Order from Noise, featuring a. o. Alvin Lucier und Otomo Yoshihide. Weiterhin ist er auf europäischer Ebene als Dozent, Musiker, Manager, Kurator und Consultant tätig, u.a. im Bereich experimentelles Radio. Gemeinsam mit Sarah Washington unterhält er das Projekt Mobile Radio und repräsentiert Resonance104.4fm im Radia Netzwerk. 

Sarah Washington is an artist and an cultural coordinator working with sound and radio. Formerly a Director of the London Musicians’ Collective, she helped set-up the radio station Resonance 104.4FM. For performance she creates hand-made electronic instruments by circuit bending toys, and utilizes ultrasonic devices and radio technology. Sarah creates innovative radio works, writes articles on radio and sound art, and teaches workshops for cultural institutions across Europe. She helped instigate the international network of independent radio stations called Radia and has been on the road since 2005 with the traveling European radio and sound art project Mobile Radio.http://mobile-radio.net

h7-club für aktuelle musik 

June 6, 2009

Montag, 8. Juni 21.00 Konzert in der Blinzelbar mit Heribert Friedl, Gregory Büttner und Birgit Ulher

h7- club für aktuelle musik

elektroakustische Improvisationen

Heribert Friedl(Wien): laptop
+
Gregory Büttner: computer
Birgit Ulher: trumpet, speakers, mutes

Heribert Friedl lives in Vienna, and studied sculpture at the University of Applied Arts there. In his exhibitions he has been working with scents and its non visual phenomenons - sometimes in combination with sounds. He has had exhibitions, soundperformances and projects in cities of Hungary,Germany, England, Italy, Belgium, The Netherlands, USA, Cuba and Austria. Heribert Friedl follows the kind of minimalist aesthetics that works with a few sounds, small events, nearly imperceptibl movements. Despite seeming simple, this is a very delicate kind of music: each and every sound bears enormous significance and have to bear the responsibility for the whole work. After more mp3-releases and albums on labels LINE, Trente Oiseaux and and/OAR he founded his label nonvisualobjects with Raphael Moser in 2005. The label releases works by such renowned minimalist artists as Steve Roden, Richard Chartier, Roel Meelkop, Bernhard Günter, among others. Gregory Büttner spielt Sounds per Computer über verschiedene kleine Lautsprecher welche Birgit Ulher wiederum als Dämpfer für ihre Trompete benutzt und auf diese Weise mit ihren Sounds moduliert. Da die Trompete als Resonanzraum für die Computersounds fungiert, werden sowohl die Trompeten-, als auch die Computersounds moduliert. Die Trompete funktioniert hier als Sender und Empfänger gleichzeitig. www.birgit-ulher.de www.gregorybuettner.de

BLINZELBAR - 22767  Hamburg - neu: Große Bergstraße 168)

h7-club für aktuelle musik

June 2, 2009

Do. 4.6.09 - 21.00 …Präsentation XIV mit Luciano Chessa (it./usa) zur *Geschichte des Noise* - in der Blinzelbar

Präsentation X

Luciano Chessa (it./usa) und Shane Anderson (usa)

Luciano Chessa schreibt zur Zeit an einem Buch über die Geschichte der Geräuschmusik (History of Noise).
seine Programmpunkte für die Präsentation XIV:

01. Luciano Chessa: Nodas I (2008), for solo dan bau
02. Filippo Tommaso Marinetti: Bombardamento di Adrianopoli (1912)
03. Lecture: Luigi Russolo and the Occult
04. Francesco Cangiullo: pp. G to N from Piedigrotta (1913)
05. Shane Anderson + Luciano Chessa TBA (2009)
06. Luciano Chessa: Nodas II (2009), for solo dan bau

"Präsentationen" ist eine Vortragsreihe des Verbands für aktuelle Musik Hamburg (VAMH) zu verschiedenen Positionen aktueller Musik.

… mehr über die Präsentation XIV

Do. 4.6.09 - 21.00 …Präsentation XIV mit Luciano Chessa (it./usa) zur Geschichte des Noise - in der Blinzelbar

Präsentation XIV

Luciano Chessa (it./usa) und Shane Anderson (usa)

Luciano Chessa schreibt zur Zeit an einem Buch über die Geschichte der Geräuschmusik (History of Noise).
seine Programmpunkte für die Präsentation XIV:

01. Luciano Chessa: Nodas I (2008), for solo dan bau
02. Filippo Tommaso Marinetti: Bombardamento di Adrianopoli (1912)
03. Lecture: Luigi Russolo and the Occult
04. Francesco Cangiullo: pp. G to N from Piedigrotta (1913)
05. Shane Anderson + Luciano Chessa TBA (2009)
06. Luciano Chessa: Nodas II (2009), for solo dan bau

"Präsentationen" ist eine Vortragsreihe des Verbands für aktuelle Musik Hamburg (VAMH) zu verschiedenen Positionen aktueller Musik.

… mehr über die Präsentation XIV