
Am 4. Februar durften wir Schüler des Immanuel-Kant-Gymnasium bei uns im Frappant wilkommen heißen. Das aktuelle Thema ihres laufenden Halbjahres ist die Frage „Wem gehört die Stadt?“. Dieser Frage gehen die Schüler fächerübergreifend in Kunst, Philosophie, Politik und Geografie nach. Wir haben sie durch die Ebenen des Frappant-Gebäudes geführt, sie mit unseren Fragen konfrontiert und uns Ihren Fragen gestellt. Ich denke schon der Umstand, dass diesen Thema soweit in unsere Gesellschaft vorgedrungen ist, ist ein unmittelbares Ergebnis unser aller Arbeit hier vor Ort.
Einige Statements der Schüler habe ich hier zusammengefasst:
„Es war interessant zu sehen, wie man als Künstler arbeitet und wie schwer es leider ist, Unterstützung von der Stadt zu bekommen. Die Künstler und ihre Werke sprühten eine Art Lebensfreude aus und sie machen wirklich das, was ihnen Spaß macht, auch wenn die Umgebung eher unschön war.“ (Sinja, 17)
„Ich fand es spannend zu sehen, in was für einem Umfeld die jungen Künstler ihre Werke herstellen und durch das Gespräch mit den Künstlern bekam man einen neuen Eindruck vom „Künstlerdarsein“. Insgesamt fand ich die Exkursion einen gute Einleitung in das Thema „Wem gehört die Stadt“ (Deborah, 17)
„Ich finde das Frappant ist eine sehr passende Location um als Künstler seine Arbeit zu erledigen. Schließlich ist es selbst schon ein Kunstwerk. Es hat etwas Einzigartiges.“ (Phillip, 17)
„Ich finde es bewundernswert, dass die Künstler in so einem Gebäude arbeiten können und sich trotz des Zustandes (Kälte, Dreck, Leere etc.) damit zufrieden geben, dort zu sein.“ (Betty, 16)
„Die Künstler des Frappant sind sehr diplomatisch, engagiert und bereit für ihre Ziele zu kämpfen. Der Wille, das Frappant zu erhalten scheint wirklich groß zu sein, denn einige richten ihr Leben darauf aus.“ (Viola, 17)
„Es war sehr interessant und lustig, wenn auch ein bisschen kalt. Ich finde die Geschichte des Gebäudes und des Vereins sehr interessant und finde es gut, wie die Künstler sich dafür einsetzen. Ich würde gerne wiederkommen oder den Besuch weiterempfehlen. Ich finde es schade, dass die Künstler ausziehen müssen. (Jan-Thore, 16)
